Und hier endlich mal wieder ein „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WmdedgT), initiiert von Frau Brüllen.
Aufgewacht kurz vor dem 6-Uhr-Wecker mit Schmerzen, mal wieder was am Rücken … Mal sehen, ob ich das mit dem bewährten Dreiklang aus Beinwell, Online-Physiotherapeuten und Ibuprofen in den Griff bekomme.
Frühstück mit dem BeaZ (Bester Ehemann aller Zeiten): Toast und Hummus, Lime Pickle hot und Tomate, so wie meistens in kleinen Variationen. Abschiedskuss mit dem BeaZ, dann die Aufräumen-Lüften-Spülmaschine-Katzenklo-Runde. Nachbarkatze sagt hallo.


Dann der erste Blick ins Mailpostfach. Seit einer Woche ärgere ich mich wegen eines Artikels einer Kollegin herum, der „zufällig“ unglaubliche Ähnlichkeit mit einem von mir hat und zudem sehr nach KI klingt. Letztendlich doch keine Konsequenzen für sie, wie ich erfahre. Ich denke darüber nach, was das für mich, meine Tätigkeit und Arbeitseinstellung bedeutet.
Der Rücken tut immerhin danach nicht mehr so weh, als ich die Winterreifen in den Kofferraum verfrachte (das ist ein Vorteil gegenüber meinem kleinen Smart, der ja das Zeitliche gesegnet hat: In einen Colt passt ein Satz Reifen) und zur Kfz-Werkstatt des Vertrauens bringe. Heimlaufen mit ein paar Schlenkern und Umwegen. Heute ist wieder einer dieser „Ich heiße Herbst und packe mal die ganz große Farbpalette raus“-Tage, und meine Laune wird mit gelbem Laub und blauem Himmel auch schnell besser.

Daheim schnell noch ein paar Mails geschrieben und ein paar Termine für nächste Woche bestätigt. Artikel schreiben muss ich nicht, das hatte ich alles schon die letzten Tage erledigt. Zum Glück schaue ich noch mal auf die Tagesordnung des Ausschusses heute Abend: Der fängt eine Stunde früher an als üblich. Gut zu wissen und mir auch genehm, wenn ich früher heimkomme.
Außerdem ist die neue SIM-Karte für mein neues Dumbphone gekommen. Ich verweigere immer noch mit einer gewissen Reaktanz ein Smartphone und habe nun endlich ein 4G-Dumbphone gefunden. Dafür brauche ich aber eine Nano-SIM. Ich hoffe, das klappt. Aber vorher schreibe ich wichtige Nummern ab, die ich auf der alten SIM-Karte gespeichert habe.
Dann kommt der BeaZ heim, an zwei Tagen die Woche inzwischen früher, ebenfalls angenehm. Ich wärme die Nudelpfanne von gestern auf und mache noch eine Art vegane Zwiebel-Ei-Nudel-Pfanne aus dem Rest Nudeln. Ich habe in einer Quizsendung gelernt, dass Zwiebeln viel schneller anbräunen und karamellisieren, wenn man etwas Natron dazugibt, was ich jetzt immer wieder mache.
Bisschen Pause, Kuschelzeit, dann sind wir zum öffentlichen Bücherregal gefahren, das wir betreuen, und haben mal wieder viel herausgeholt, weil der Boden vollstand. Ein Teil kommt in den Papiermüll, was besser aussieht heben wir auf und räumen es ein, wenn wieder mehr Platz ist. Danach hole ich mein Auto ab und erkundige mich noch, ob mein alter Smart schon im Schrott ist. Ja, ist er, aber vorher durfte er noch bei der freiwilligen Feuerwehr als Übungsobjekt Dienst leisten. Das habe ich gerne gehört.

Den Nachmittag verbringe ich ansonsten mit ein paar Mails sowie dem vierten Band der Langen Erde: Das Lange Utopia, von Terry Pratchett und Stephen Baxter. Dann geht es zum Ausschuss, der erstaunlich schnell vorbei ist, aber das bin ich in meiner Heimatgemeinde schon gewohnt. In den letzten Jahren wurde da eine gewisse resignierte Schwerfälligkeit durch irritierende Tatkraft und Schnelligkeit ersetzt. Man fragt sich, ob der positive Impuls davon vom neuen Bürgermeister kommt oder davon, dass die Umgehungsstraße vorangeht, oder von beidem.
Wieder daheim, mit dem BeaZ bisschen TV schauen, unter anderem quer im BR, diesmal aus Gründen ohne den Abschlusssketch mit Söder und Aiwanger. Und dann geht es auch schon bald ins Bettchen.





































